Dienstag, 23.07.2024

Warum Firmen sich derzeit nicht trauen, an die Börse zu gehen

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Jan Müller
Jan Müller
Jan Müller ist ein erfahrener Wirtschaftsredakteur, der mit seinen fundierten Analysen und seinem klaren Schreibstil überzeugt.

Der Markt für Börsengänge ist weltweit rückläufig, und besonders in Deutschland ist dieser Trend spürbar. Immer mehr Unternehmen zögern, den Schritt an die Börse zu wagen, da sie sich in unsicheren Zeiten befinden und längere Vorbereitungszeiten benötigen. Anstelle von Börsengängen bevorzugen Unternehmen alternative Strategien, wie den Verkauf an strategische Investoren.

Einige bekannte Unternehmen wie Stada, Shein, Databricks, DKV Mobility und Flix stehen jedoch kurz vor einem Börsengang, trotz der Tatsache, dass die meisten Aktien von Börsendebütanten unter ihrem Ausgabekurs gehandelt werden. Es gibt deutliche Unterschiede in der Aktienkultur zwischen Deutschland und den USA, was die Entscheidungen von Unternehmen bei der Auswahl des Standorts für Börsengänge beeinflusst.

Die allgemeine Meinung ist, dass die Zurückhaltung der Unternehmen bei Börsengängen auf die gegenwärtigen unsicheren Zeiten, die zeitaufwendige Vorbereitung und die Präferenz für alternative Strategien zurückzuführen ist. Deutschland hinkt in Bezug auf die Aktienkultur im Vergleich zu den USA hinterher. Dennoch gibt es Unternehmen, die bereit sind, das Risiko einzugehen und einen Börsengang anzustreben, auch wenn die Erfolgsaussichten unsicher sind.

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